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Die Unternehmerkasse auf einen Blick

Lange haben Politiker, Verbände, Arbeitnehmervertreter und andere Interessensvertreter gerungen, jetzt ist das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) im Gesetzgebungsverfahren. Noch immer ringen Politiker, Verbände, Arbeitnehmerverträge und andere Interessensvertreter um das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG), aber schon jetzt ist klar, dass sich dabei ein Durchführungsweg zu den besonderen Gewinnern zählen darf: Die Unternehmerkasse.

Die seit dem 1. Januar 2018 geltenden Neuerungen im BRSG haben wesentliche Nachteile für die Mitarbeiter.

Beispielsweise:

  • der voraussichtliche Wegfall von Garantiezusagen,
  • die zunehmende Unsicherheit in versicherungsbasierten Lösungen, die sich bei anhaltenden Niedrigzinsen über volatilere Anlagen zum Erreichen nennenswerter Renditen ergeben,
  • der Wegfall des Insolvenzschutzes beim Pensionssicherungsverein (PSV),

Diese Verschlechterungen führen bei der UK zu einem zusätzlichen Aufschwung.

Dabei hilft auch die neue Förderung für Mitarbeiter mit bis zu 2.200 Euro Bruttoeinkommen, was auch für die Unternehmer mit einem zusätzlichen monetären Anreiz verbunden ist.

Die Unternehmerkasse ermöglicht es Unternehmen ihrer sozialen Verantwortung für die Mitarbeiter und deren Familien gerecht zu werden und gleichzeitig das Unternehmen für die Zukunft zu stärken. So werden einige der größten unternehmerischen Aufgaben dauerhaft gelöst:

  • Kurz- bis mittelfristige Unabhängigkeit von Banken und sonstigem Fremdkapital
  • Steigerung der Gesamtliquidität von Unternehmen aller Größenordnungen und Branchen
  • Hohe Flexibilität: das Kapitalmanagement bleibt Chefsache des Unternehmens Aufbau eines zweiten Profitcenters
  • Steueroptimierung
  • Bilanzneutralität und gegebenenfalls Generierung von zusätzlichem Eigenkapital: steigert den Unternehmenswert
  • Effektiver Insolvenzschutz für die Mitarbeiter

  • Dauerhafte Reduzierung der Lohnkosten zu Gunsten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer
  • Motivation und soziale Absicherung der Mitarbeiter
  • Noch effektivere Suche und Bindung der Mitarbeiter im Unternehmen
  • Kein zusätzlicher Verwaltungsaufwand durch kostengünstiges Outsourcing.

Altes Grundkonzept, versehen mit neuen Ansätzen

Die Unternehmerkasse basiert auf einem alten Grundkonzept, das durch neue Ansätze, die aktuelle Bedrohung von Altersarmut und die Änderungen im BRSG am wirksamsten bekämpft. Sie verbindet die Kombination von VWL-Umwidmung, Entgeltumwandlung und Arbeitergeberleistung in einer  beitragsorientierten Form der betrieblichen Altersversorgung (bAV).

Diese ist jedoch nicht mit herkömmlich bekannten und kostenintensiven versicherungsrückgedeckten Lösungen zu verwechseln. Es handelt sich vielmehr um ein Finanzierungsmodell mit internen und externen Ansätzen, der zusätzliche Liquidität und Erträge für das Unternehmen erwirtschaftet, “Profit Center”.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer arbeiten hierzu Hand in Hand zur nachhaltigen Stärkung des Unternehmens und erzielen gleichzeitig eine exzellente Altersversorgung, die kein anderes versicherungsorientiertes bAV System mehr leisten kann.

In Fünf Schritten zum Erfolg

Folgendes vereinfachtes Beispiel verdeutlicht im fünf Schritten Prinzip das Potential der Unternehmerkasse in der Praxis:

Unser Beispielunternehmen hat einen 35 jährigen Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Gewinn von 10.000 Euro im Jahr.

1. Schritt

Der Mitarbeiter verzichtet auf 75 Euro netto monatlich.

Auf Grund des Brutto-Netto-Effekts reduziert dies die Gesamtbelastung durch Lohn– und Lohnnebenkosten beim Arbeitgeber sofort um 205 Euro monatlich beziehungsweise 2.460 Euro im Jahr.

2. Schritt

Der Arbeitgeber sagt dem Mitarbeiter im Gegenzug hierzu zu, diese Beträge mit zum Beispiel 3,25 Prozent zu verzinsen und den sich hieraus ergebenden Gesamtbetrag von 124.000 Euro zum 65. Geburtstag des Mitarbeiters auszuzahlen. Die Nettoeffektivverzinsung des Arbeitnehmers beträgt hierbei – in der Kombination der Ersparnis von Steuern, Sozialabgaben und Arbeitgeberzulage – über neun Prozent, trotz Niedrigzinsphase.

3. Schritt

Zur Erfüllung seiner Verpflichtung gegenüber dem Mitarbeiter gründet der Arbeitgeber eine UK oder wird Mitglied in  einer pauschal dotierten Gruppenunterstützungskasse. Eine pauschaldotierte Unterstützungskasse wird meist in der Rechtsform des eingetragenen Vereins (e.V.) gegründet und ist unter den Voraussetzungen des § 5 KStG steuerbefreit.

Um den Mitarbeiter vor einer etwaigen Unternehmens-Insolvenz zu schützen, zahlt der Arbeitgeber Beiträge an den PensionsSicherungsVerein (PSVaG.)

Der PSV tritt im Insolvenzfall für den Arbeitgeber ein und zahlt die vereinbarte unverfallbare Anwartschaft an den Mitarbeiter aus.

4. Schritt

Der Arbeitgeber (Trägerunternehmen) darf der Unterstützungskasse auf acht Jahre verteilt insgesamt maximal 20 Prozent der Gesamtzusagesumme als abzugsfähige Betriebsausgaben zuwenden; § 4d EStG.

Diese optionalen jährlichen Zuwendungen von maximal € 3.100 (=2,5 Prozent der Zusagesumme von € 124.000) reduzieren den zu versteuernden Gewinn des Arbeitgebers von  10.000 Euro auf 6.900 Euro.


5. Schritt

Die Unterstützungskasse ist grundsätzlich frei in der Anlage ihrer Mittel.
Insbesondere darf sie diese, unter bestimmten Voraussetzungen, auch im Trägerunternehmen als angemessen verzinstes Darlehen anlegen.

Die für dieses Darlehen zu zahlende Zinsen stellen für das Trägerunternehmen Betriebsausgaben dar. Sie erhöhen das Kassenvermögen in seiner  Unterstützungskasse und können gegebenenfalls auch wieder im Trägerunternehmen angelegt werden.

Betrachtet auf die Gesamtzeit ergibt sich folgendes Ergebnis für den Arbeitgeber:

Gewinn

Lohnkostenreduzierung:                                                                                                                               €  73.800

Steuerersparnis durch Zuwendungen an die U - Kasse bei Steuersatz 40% :                                        €    9.920

Gesamt - Gewinn:                                                                                                                                          €  83.720

Kosten

Zuwendung an U - Kasse:                                                                                                                            €  24.800

Einrichtungskosten:                                                                                                                                     €    2.480

Verwaltungskosten:                                                                                                                                     €    2.400

Insolvenzsicherung (PSV):                                                                                                                          €    4.650

Gesamt - Kosten:                                                                                                                                          €  34.330

Ergebnis:                                                                                                                                                       €  49.390

Der Arbeitgeber erzielt damit einen Liquiditätsvorteil von über 49.000,00 Euro bei nur einem Mitarbeiter.

Soweit die Unterstützungskasse als eigene Bank genutzt wird, reduzieren die zu zahlenden Darlehenszinsen zusätzlich das zu versteuernde Einkommen des Trägerunternehmens. Die Erträge der Unterstützungskasse sind in der Regel partiell steuerfrei.

Auch für die Mitarbeiter lohnt sich die Unternehmerkasse: Mit monatlich nur 75,00 €uro weniger im Portemonnaie erhält der Mitarbeiter nämlich eine garantierte Kapitalauszahlung von 124.000,00 €uro. Es gelten die Unverfallbarkeitsregeln dem Grunde und der Höhe nach.

Verantwortung kann sich lohnen

Unternehmer, die bereit sind mehr Verantwortung für ihre eigenen Finanzen zu übernehmen, können durch die Unternehmerkasse nicht nur kurzfristig zusätzliche Liquidität generieren, sondern langfristig ihre unternehmerische Handlungsfreiheit erhöhen.

Die Gestaltungsmöglichkeiten bei der Übergabe oder dem Verkauf von Unternehmen sichern nachhaltig den Fortbestand des Unternehmens und der Arbeitsplätze.

Grundvoraussetzung hierfür ist neben einer professionellen Unterstützung bei der Planung, Einrichtung und Verwaltung des Modells natürlich auch eine gewisse Finanzdisziplin. Diese ist aber bei allen Finanzierungen unerlässlich.

 

 
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